Biogasanlagen können flexibel und bedarfsabhängig geregelt werden, und so die Differenz zwischen Stromverbrauch und fluktuierender Einspeisung aus anderen erneuerbaren Energien ausgleichen.

Als Betreiber einer Biogasanlage stößt man immer wieder auf die Flexibilitätsprämie („Flexprämie“) und stellt sich zwangsläufig die Frage: Ist das auch etwas für meine Anlage?

Um zu einer Entscheidung zu kommen, muss man allerdings erst einmal verstehen, was sich hinter dem Begriff der Flexibilitätsprämie verbirgt.

Bestandsanlagen, die vor dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden, erhalten je zusätzlich installiertem Kilowatt Strom pro Jahr 130 Euro – vorausgesetzt, man bewegt sich im Rahmen der Höchstbemessungsleistung.

Eine Formel mit der genauen Berechnung finden Sie hier.

Die Flexibilitätsprämie ist ein finanzieller Anreiz und fördert den Zubau bis zu einer Leistung von 1350 MW – das bedeutet: es erhalten so viele Biogaserzeuger die Prämie, bis die Summe der neu zugebauten Anlagenleistung 1350 MW übersteigt. Ist diese Leistung erreicht, werden laut aktuellem Stand weitere Investitionen nicht mehr durch die Flexprämie gefördert.

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