Anlagenzertifizierung

Damit Ihre Anlage auch das Herzstück der Energiewende wird, weisen wir die elektrischen Eigenschaften Ihrer EZA gemäß den aktuellen gesetzlichen Netzanschlussanforderungen nach.

Das Anlagenzertifikat (Planungszertifikat) wird in der ersten Phase bei positivem Befund für den Netzanschluss gemäß Richtlinien der FGW (TR8) erstellt, dann kann die EZA in Betrieb genommen werden.
Dies ermöglicht Ihnen den Vergütungsanspruch für Ihr Projekt.
Der tatsächliche Nachweis wird aber erst durch die EZA-Konformitätserklärung erbracht.
Das Anlagenzertifikat (Planungszertifikat) ist zunächst gültig bis 6 Monate nach der Inbetriebnahme der letzten Erzeugungseinheit (EZE) in der EZA.
Die Gültigkeit endet mit dem Ausstellungsdatum der EZA-Konformitätserklärung.

Nutzen Sie deshalb die langjährigen Erfahrungen unserer Mitarbeiter im Umgang mit den gesetzlichen Netzanschlussanforderungen.

Onshore-Windenergieanlagen am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz sind in Deutschland gemäß SDLWindV, BDEW-Richtlinie inklusive aller vier Ergänzungen und TC2007 zertifizierungspflichtig. Der Anlagenzertifizierungsprozess von Onshore-Windenergieanlagen ist zweistufig angelegt. In der ersten Phase wird das Anlagenzertifikat (Planungszertifikat) ausgestellt.
Seit dem 01. April 2011 dürfen keine Windenergieanlagen ans Netz gehen, welche nicht Netzanschlussrichtlinie und gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Wir empfehlen bei größeren Windparks bzw. Mischwindparks vorab eine Netzstudie durchzuführen.
Dabei stehen wir Ihnen bei allen Fragen sowie für ein Repowering zur Seite.
Solaranlagen am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz sind in Deutschland gemäß BDEW-Richtlinie inklusive aller vier Ergänzungen und TC2007 zertifizierungspflichtig. Der Anlagenzertifizierungsprozess von Solaranlagen ist zweistufig angelegt. In der ersten Phase wird das Anlagenzertifikat (Planungszertifikat) ausgestellt.
Seit dem 01. April 2011 dürfen keine Solaranlagen (Gesamtscheinleistung am Netzverknüpfungspunkt von über 1 MVA oder eine Mittelspannungskabellänge von 2 km überschritten) ans Netz gehen, welche nicht die Netzanschlussrichtlinie und die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Wir empfehlen bei größeren Solarparks bzw. Mischparks vorab eine Netzstudie durchzuführen.
Dabei stehen wir Ihnen jederzeit bei allen Fragen zur Seite.
Verbrennungskraftmaschinen am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz sind in Deutschland gemäß BDEW-Richtlinie inklusive aller vier Ergänzungen und TC2007 zertifizierungspflichtig. Der Anlagenzertifizierungsprozess von VKM/BHKW ist auch zweistufig angelegt. In der ersten Phase wird das Anlagenzertifikat (Planungszertifikat) ausgestellt.
Seit dem 01. Januar 2014 dürfen keine Verbrennungskraftmaschinen (Gesamtscheinleistung am Netzverknüpfungspunkt von über 1 MVA oder eine Mittelspannungskabellänge von 2 km überschritten) ans Netz gehen, welche nicht Netzanschlussrichtlinie und gesetzlichen Vorgaben erfüllen.
Für VKM/BHKW unter 10 MVA gilt:
•    Der jeweilige Anlagenbetreiber legt dem zuständigen Netzbetreiber das Einheitenzertifikat bis 30. Juni 2015 sowie das Anlagenzertifikat bis 30. September 2015 vor.
Für VKM/BHKW über 10 MVA gilt:
•    Der jeweilige Anlagenbetreiber weist dem zuständigen Netzbetreiber die elektrischen Eigenschaften der Erzeugungsanlage am Netzanschlusspunkt – mit Ausnahme der dynamischen Netzstützung und des Verbleibens der Erzeugungsanlage am Netz im Fehlerfall – nach.
•    Der Nachweis der dynamischen Netzstützung und des Verbleibens der Erzeugungsanlage am Netz im Fehlerfall ist im Rahmen der weiterhin notwendigen Vorlage des Einheiten- und Anlagenzertifikates beim zuständigen Netzbetreiber bis 31. Dezember 2016 zu erbringen. Dabei stehen wir Ihnen bei allen Fragen zur Seite.
Wir empfehlen bei größeren VKM/BHKW bzw. Mischparks vorab eine Netzstudie durchzuführen.
Dabei stehen wir Ihnen bei allen Fragen zur Seite.